Los geht’s – das erwartet dich
Freilichtmuseum Kiekeberg startet fünfwöchiges Sommerprogramm für Familien
Du planst noch deinen Sommerurlaub mit den Kindern? Das Freilichtmuseum am Kiekeberg in der Lüneburger Heide hat ein abwechslungsreiches Ferienprogramm zusammengestellt. Fünf Wochen lang können Familien mit Kindern ab vier Jahren an verschiedenen Mitmachaktionen teilnehmen und dabei das Landleben vergangener Jahrhunderte entdecken.
| Fakten im Überblick | Details |
| Zeitraum | 7. Juli bis 9. August 2026 (außer montags) |
| Zielgruppe | Kinder ab 4 Jahren in Begleitung |
| Öffnungszeiten | Di-Fr 9-17 Uhr, Wochenenden/Feiertage 10-18 Uhr |
| Eintritt | Unter 18 Jahren kostenfrei, Erwachsene 12 Euro |
| Anmeldung | Nicht erforderlich |
| Aktivitätszeiten | Täglich 11-16:30 Uhr |
Fünf Themenwochen bieten Abwechslung
Das Sommerprogramm gliedert sich in verschiedene Schwerpunkte. In der ersten Woche vom 7. bis 12. Juli stehen historische Spiele im Mittelpunkt. Du und deine Kinder könnt ausprobieren, womit sich Kinder früher die Zeit vertrieben haben - ganz ohne Smartphone und Tablet.
Die zweite Woche (14. bis 19. Juli) dreht sich um Garten und Ernährung. Hier lernen die kleinen Besucher, wie Lebensmittel entstehen und können sogar gemeinsam kochen. Den Abschluss dieser Woche bildet der Rosenmarkt am 19. Juli.
Handwerk und Tiere erleben
Besonders spannend wird es in der dritten Woche (21. bis 26. Juli), wenn altes Handwerk im Mittelpunkt steht. Parallel läuft die Veranstaltung "Gelebte Geschichte 1804", bei der Darsteller das Leben von vor mehr als 200 Jahren nachstellen. Deine Kinder können dabei selbst werkeln und den Erwachsenen bei historischer Hofarbeit über die Schulter schauen.
Die vierte Woche (28. Juli bis 2. August) widmet sich den Museumstieren. Das Museum beherbergt verschiedene alte Haustierrassen, die heute vom Aussterben bedroht sind. Schafe, Schweine, Ziegen, Gänse und Hühner können besucht werden. Am 2. August findet zusätzlich der "Tag der Honigbiene" statt.
Traditionelle Fertigkeiten ausprobieren
In der letzten Programmwoche (4. bis 9. August) geht es um das bäuerliche Leben des letzten Jahrhunderts. Kinder können traditionelle Techniken wie Flachsen, Spinnen, Weben und Waschen ausprobieren. Den Höhepunkt bildet die "Kiekeberger Museumsnacht" am 8. August.
Programm auch bei schlechtem Wetter
Falls das Wetter einmal nicht mitspielt, bietet das Museum Alternativen unter Dach. In der aktuellen Sonderausstellung "Von Federkiel und Rechenschieber" erfährst du, wie sich Schulen auf dem Land entwickelt haben. Das "Agrarium" präsentiert auf 3.000 Quadratmetern historische Landtechnik, darunter sechs Dampfmaschinen und 26 Traktoren. Der dreigeschossige Treckerturm zeigt die Entwicklung der Landmaschinen.
Zusätzliche Attraktionen für Familien
Neben den Mitmachaktionen können deine Kinder den Wasserspielplatz nutzen, der gemeinsam mit dem Wasserbeschaffungsverband Harburg betrieben wird. Dort lassen sich Experimente mit Wasser durchführen oder kleine Floßfahrten unternehmen.
An Wochenenden finden um 15 Uhr öffentliche Tierfütterungen statt. In der nachgestellten Königsberger Straße aus den 1950er bis 70er Jahren können Besucher sogar handgeschriebene Postkarten versenden.
Für das leibliche Wohl sorgen der Museumsgasthof "Stoof Mudders Kroog" mit norddeutschen Gerichten, das Café "Das Wegewitz" mit selbstgerösteten Kaffeespezialitäten und die Museumsbäckerei mit Backwaren aus dem Holzofen. Alternativ kannst du auch ein Picknick mitbringen und auf den Wiesen pausieren.
Bei den meisten Aktivitäten entstehen geringe Materialkosten zwischen ein und drei Euro. Das Sommerprogramm startet bereits am 5. Juli mit einem Kinderfest.
*Quelle: Stiftung Freilichtmuseum am Kiekeberg*
FAQ
Nein, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Mitmachaktionen laufen täglich von 11 bis 16:30 Uhr ohne vorherige Anmeldung.
Die meisten Aktivitäten sind im Eintritt enthalten. Nur bei einigen Programmen fallen geringe Materialkosten von ein bis drei Euro an.
Das Programm ist für Kinder ab 4 Jahren in Begleitung von Erwachsenen geeignet. Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.
Ja, bei Regen können Besucher die überdachten Bereiche wie die Sonderausstellung oder das "Agrarium" mit historischer Landtechnik nutzen.